Cat's Eye
 

WEM WIR HELFEN KÖNNEN, DÜRFEN & MÖCHTEN - UND WEM NICHT.

Wem wir [nicht] helfen KÖNNEN

Da wir nur ehrenamtlich arbeiten und unsere Arbeits- und Aufnahmekapazitäten sehr begrenzt sind, haben wir uns mit der aktiven Arbeit auf das Halterner Stadtgebiet beschränkt. Hier steht es uns frei, Anfragen anzunehmen und Aktionen zu planen und durchzuführen. Aktive Aktionen in anderen Städten als in Haltern am See können wir nicht durchführen. Dies liegt allerdings nicht nur daran, dass wir innerhalb Halterns extrem ausgelastet sind, sondern auch, dass in anderen Gemeinden andere gesetzliche Vorschriften gelten als in unserer Heimatstadt (bspw. im Bereich Fundrecht). Weiterhin haben viele andere Städte im Kreis das Glück, ein zuständiges Tierheim oder einen Tierschutzverein als Ansprechpartner für Kastrationsaktionen zu haben. Wir unterstützen unsere Kollegen gern bei akuten Fällen, sind aber als Alleinausführender in anderen Gemeinden als in Haltern am See nicht ansprechbar. Um eine Aktion in Haltern zu starten, benötigen wir zudem erst einmal finanzielle Mittel. Da wir ausschließlich mit Spenden arbeiten, muss die finanzielle Seite erst gesichert sein, bevor wir beginnen. Helfen können wir also nur dann, wenn wir das alles auch bezahlen können.

Wem wir [nicht] helfen DÜRFEN

Laut kommunalem Recht innerhalb Haltern am See ist eine Katze nur dann als herrenlos einzustufen, wenn sie KEINE Kennzeichnung trägt. Wenn also keine Tätowierung oder kein Microchip vorhanden sind, ist die Katze laut Stadtrecht herrenlos und unterliegt damit nicht dem Fundrecht. Diese Tiere dürfen von uns direkt kastriert, gekennzeichnet und sogar vermittelt werden. Katzen die bereits eine Kennzeichnung haben, gelten als Fundtier und müssen der zuständigen Behörde gemeldet werden. Sie dürfen weder kastriert noch weitergegeben werden, solange der Besitzer nicht gefunden ist (6-Monats-Frist). Sollte es also passieren, dass Tiere gefunden werden, die eine Kennzeichnung haben, muss der Fund über die Stadtverwaltung gemeldet und das Tierheim in Ahaus benachrichtigt werden. Wir dürfen diese Tiere nicht aufnehmen! Gleiches gilt für Aktionen, bei denen freilaufende Katzen ohne Wissen der Besitzer gefangen werden sollen. Wenn sich bspw. Nachbarschaftsstreitigkeiten entwickeln, weil Nachbar A seine Katzen unkastriert herumlaufen lässt und Nachbar B und Nachbar C sich dadurch gestört fühlen. Auch, wenn diese Tiere herumstromern und unkastriert für Nachwuchs sorgen, haben sie doch einen Besitzer und dürfen nicht einfach eingefangen und kastriert werden. Hier können wir zunächst versuchen, über ein Gespräch an die Vernunft der Menschen zu appellieren, tätig werden dürfen wir nicht. Ebenso dürfen wir keine Aktionen auf Privatgelände durchführen, wenn uns der Eigentümer hierzu keine Erlaubnis erteilt hat.

Wem wir [nicht] helfen MÖCHTEN

Grundsätzlich möchten wir jedem Katzenfreund helfen, der uns um Rat fragt. Wir wissen, dass viele (Normal-)Bürger in Tierschutzfällen erst einmal mit der Situation überfordert sind und auch oft nicht wissen, dass eine Fang- und Kastrationsaktion überhaupt machbar ist und, wie sie abläuft. Unser Projekt hat sich im Bereich des Katzenschutzes genau auf diese Aktionen spezialisiert, wir machen das seit vielen Jahren und kennen die meisten Tricks um die Tiere einzufangen. Wenn also Mensch und Tier Hilfe brauchen, möchten wir generell helfen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass unsere Arbeit auch erwünscht ist. Wir kommen gern wenn man uns ruft. Was wir nicht möchten, sind Aktionen, bei denen wir Menschen dazu überreden müssen, unsere Tierschutzarbeit machen zu dürfen. Das endet meist damit, dass es sich die Leute doch anders überlegen und wir dann mitten in der Aktion ausgebremst werden. Es kam auch schon vor, das uns Menschen Gewalt angedroht haben, sollten wir eine Aktion starten... Für so etwas haben wir weder Nerven, noch Zeit oder Geld. Gleiches gilt für Aktionen, bei denen es sich wissentlich um Katzen handelt, die keine Streuner sind, sondern einen Besitzer haben. Wir kommen NICHT für die Kosten von Tieren auf, deren Eigentümer (aus welchem Grund auch immer) Kastrationen oder weitere tierärztliche Behandlungen nicht selbst zahlen können oder wollen und uns ihre eigenen Tiere dann als „Streuner“ melden. Aktionen, bei denen wir absichtlich getäuscht werden sollen, verweigern wir!

Eine Aktion kann starten, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

· Die Aktion soll innerhalb Halterns stattfinden

· Wir werden gewünscht gerufen

· Es handelt sich um Streunerkatzen (zumindest ist vorerst nichts Gegenteiliges bekannt)

· Wir dürfen die Aktion auf Privatgelände durchführen

· Es stehen ausreichend Spenden zur Verfügung

 
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